Dieses klassische französische Schmorgericht ist perfekt für einen gemütlichen Abend. Es braucht etwas Zeit, um zuzubereiten, aber der Aufwand lohnt sich definitiv. Das Rindfleisch wird butterzart und die Sauce ist reichhaltig und geschmackvoll.
Zutaten:
- 1 kg Rindfleisch (Schulter, Wade oder Keule), in 3-4 cm große Würfel geschnitten
- 200 g geräucherter Speck (Lardons), in kleine Streifen geschnitten
- 1 große Zwiebel, gehackt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 2 Karotten, in Scheiben geschnitten
- 250 g Champignons, halbiert oder geviertelt
- 1 Flasche (750 ml) trockener Rotwein (z.B. Burgunder oder Merlot)
- 500 ml Rinderbrühe
- 2 EL Tomatenmark
- 1 Lorbeerblatt
- 1 Zweig frischer Thymian
- 2 EL Olivenöl
- 2 EL Mehl
- Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Zubereitung:
- Das Rindfleisch trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer würzen und in einem großen Schmortopf in heißem Olivenöl portionsweise von allen Seiten scharf anbraten. Das Fleisch aus dem Topf nehmen und beiseite stellen.
- Die Speckwürfel im selben Topf bei mittlerer Hitze knusprig braten. Den Speck herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- Die Zwiebeln, Karotten und den Knoblauch in das Bratfett geben und bei mittlerer Hitze 5-7 Minuten anbraten, bis sie weich sind. Das Tomatenmark hinzufügen und 2 Minuten mitbraten.
- Das Mehl über das Gemüse stäuben und gut verrühren. Das Fleisch wieder in den Topf geben. Mit Rotwein ablöschen und den Bratensatz vom Boden lösen. Die Rinderbrühe, Lorbeerblatt, Thymian und die gebratenen Speckwürfel hinzufügen. Alles zum Kochen bringen.
- Die Hitze reduzieren, den Topf abdecken und alles bei niedriger Hitze für mindestens 2,5 bis 3 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch sehr zart ist. Gelegentlich umrühren und falls nötig etwas Flüssigkeit nachfüllen.
- Die Champignons in einer separaten Pfanne in etwas Butter anbraten. 30 Minuten vor Ende der Garzeit die Pilze zum Boeuf Bourguignon hinzufügen.
- Vor dem Servieren den Lorbeerzweig und den Thymian entfernen. Mit frischer Petersilie bestreuen. Dazu passen am besten Salzkartoffeln, Kartoffelstampf oder knuspriges Baguette.
Tipps:
Die richtige Fleischsorte: Verwenden Sie Fleisch, das reich an Bindegewebe ist, wie Rinderschulter, Rinderbrust oder Wade. Dieses Fleisch wird beim langen Schmoren butterzart, während magerere Stücke trocken werden könnten. Schneiden Sie das Fleisch nicht zu klein, damit es beim Garen nicht zerfällt.
Vorbereitung ist alles: Tupfen Sie die Rindfleischwürfel vor dem Anbraten sehr gut trocken. Nur so erhalten Sie eine schöne, goldbraune Kruste, die für den Geschmack entscheidend ist. Das Anbraten in kleinen Portionen verhindert, dass das Fleisch anfängt zu kochen, anstatt zu bräunen.
Weinwahl: Wie bei allen Schmorgerichten gilt: Verwenden Sie einen Rotwein, den Sie auch trinken würden. Die Qualität des Weins hat einen direkten Einfluss auf den Geschmack der Sauce. Ein trockener, kräftiger Burgunder ist die klassische Wahl, aber auch ein guter Merlot oder Côtes du Rhône eignen sich hervorragend.
Das Geheimnis der Zwiebeln: Für ein authentisches Ergebnis können Sie anstelle der gehackten Zwiebeln kleine, ganze Perlzwiebeln verwenden. Diese werden zusammen mit den Champignons separat in Butter angebraten und erst kurz vor dem Servieren hinzugefügt. Das sorgt für eine bessere Textur und ein ansprechenderes Aussehen.
Die Sauce verfeinern: Am Ende des Schmorvorgangs können Sie die Sauce noch abschmecken. Wenn sie zu dünn ist, können Sie sie unter Rühren bei hoher Hitze einkochen lassen, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht. Alternativ können Sie auch eine kleine Menge Stärke mit Wasser vermischen und unterrühren, um die Sauce anzudicken.
Aroma-Boost: Für ein noch intensiveres Aroma können Sie das Fleisch zusammen mit dem Gemüse und den Kräutern über Nacht im Rotwein marinieren. Nehmen Sie die Fleischstücke am nächsten Tag aus der Marinade, tupfen Sie sie trocken und braten Sie sie an. Die Marinade wird dann später im Rezept für die Sauce verwendet.
Vorbereitung ist alles: Tupfen Sie die Rindfleischwürfel vor dem Anbraten sehr gut trocken. Nur so erhalten Sie eine schöne, goldbraune Kruste, die für den Geschmack entscheidend ist. Das Anbraten in kleinen Portionen verhindert, dass das Fleisch anfängt zu kochen, anstatt zu bräunen.
Weinwahl: Wie bei allen Schmorgerichten gilt: Verwenden Sie einen Rotwein, den Sie auch trinken würden. Die Qualität des Weins hat einen direkten Einfluss auf den Geschmack der Sauce. Ein trockener, kräftiger Burgunder ist die klassische Wahl, aber auch ein guter Merlot oder Côtes du Rhône eignen sich hervorragend.
Das Geheimnis der Zwiebeln: Für ein authentisches Ergebnis können Sie anstelle der gehackten Zwiebeln kleine, ganze Perlzwiebeln verwenden. Diese werden zusammen mit den Champignons separat in Butter angebraten und erst kurz vor dem Servieren hinzugefügt. Das sorgt für eine bessere Textur und ein ansprechenderes Aussehen.
Die Sauce verfeinern: Am Ende des Schmorvorgangs können Sie die Sauce noch abschmecken. Wenn sie zu dünn ist, können Sie sie unter Rühren bei hoher Hitze einkochen lassen, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht. Alternativ können Sie auch eine kleine Menge Stärke mit Wasser vermischen und unterrühren, um die Sauce anzudicken.
Aroma-Boost: Für ein noch intensiveres Aroma können Sie das Fleisch zusammen mit dem Gemüse und den Kräutern über Nacht im Rotwein marinieren. Nehmen Sie die Fleischstücke am nächsten Tag aus der Marinade, tupfen Sie sie trocken und braten Sie sie an. Die Marinade wird dann später im Rezept für die Sauce verwendet.
Fertigstellung: Nehmen Sie sich die Zeit, die Champignons und, falls Sie sie verwenden, die Perlzwiebeln separat in Butter anzubraten. Fügen Sie sie erst 20-30 Minuten vor dem Servieren dem Schmortopf hinzu. So bleiben sie bissfest und bewahren ihr volles Aroma, anstatt im Gericht zu zerfallen.
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